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Domtour 2001
 
bulletDer Bericht zur Eishockey WM 2001 in Köln
bulletDie Berichte der besuchten Schweizer Spiele
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bulletGesamtübersicht WM 2001 in Deutschland

Der Bericht zur Eishockey WM 2001 in Köln

Abfahrt in Zürich: Verpflegung, Shirts, Tickets, Food, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier, Bier. Yup.... alles dabei. Letz go.! Die Nacht war kurz und an jedem Bahnhof stiegen ca. 100 Schweizer Schlachtenbummler aufs Person und sangen: 'HURRA HURAA, die Schweizer sind DA'. Ankunft 05.30 in Köln.

Was macht mann morgens um 5.45 in Köln? Genau!
Mann besichtigt den Kölner Dom. 

Schon von aussen beeindruckend: Die Kölnarena. Mit 18'500 Plätzen die grösste Hockeyarena in Europa. Gemäss IIHF sind 18'500 Zuschauer ein neuer Rekord für ein WM-Spiel.

SUI-GER beginnt und noch sind wir in Festlaune. Sehr praktisch: Die Bierverkäufer die den Gerstensaft gleich am Platz an die Säufer brachten.

Hopp Schwiiz... hopp schwiiz.... hopp schwiiz...

Sch... 1-0, 2-1 und 3-1 für Deutschland.   Gemma Bier trinken, Bier trinken..........

Fotoshooting vor dem Fotomail- und SMS- Kasten. Kuule Sache. Ich hoffe alle haben Ihren Gruss erhalten.

Beim Abendspiel USA-Ukraine 6-3 hatten wir dann viel Platz in der Kölnarena. Die Sicht von den obersten Rängen war ziemlich mässig. Die Ameisen in der Mitte sind Hockeyspieler aus der USA und der Ukraine. Die Jungs in Schwarz/Weiss sind übrigens die Schiris.

Am Sonntag war dann vorerst mal F1 in der Topmodernen Beiz neben der Kölnarena angesagt. Mercedes fliegt in der letzten Runde raus und alle Jubeln Schumi zu.

Das sind sie; die lettischen Fans. Total ca. 6 - 7000 an der Zahl. Und jeder fünfte Lette hatte eine Tröte in der Hand. Diese Stimmung, unglaublich... trööööööööööööööt

Und noch mehr Letten. Trotz Ihrer Tröten verloren Sie das Spiel gegen Schweden mit 0-2. Häh? Was seisch?

D-TCH und zum 2.mal war die Kölnarena ausverkauft. Doch im oberen Sektor waren die Plätze schlichtwegs eine Katastrophe. Warum sieht man auf dem Bild deutlich.

Ohne Sackgeld muss auch das Kölsch zuerst verdient werden.

Schweizer Defense und spärlicher Schweizer Anhang der wenigstens versuchte gute Stimmung zu machen.

Auch Fans brauchen ihren Pausentee.....

Der Ligaerhalt war nach dem 5-2 definitiv gesichert.

Doch noch ein Schweizer Sieg in der Kölnarena.

Das letzte Spiel unserer Domtour. USA gegen Supertröt. Enttäuschte Amis. TRÖT gewann mit 2-0 und auch für uns war die Live-WM gelaufen. Abmarsch zum Hbf.

Planmässige Abfahrt: 23.55
Effektive Abfahrt: 02.30

Die Resultate der Schweizer Spiele

8. April 2001: Hockey WM Vorrunde Schweiz - Deutschland

Poah welch ein Stadion....  poah welch eine Stimmung... poah welch ein Fehlpass.

Ein katastrophaler Auftakt der Schweizer Nationalmannschaft vor 18'500 Zuschauern in der Kölnarena. Mit kämpferischen Einsatz, einer soliden Leistung und mit einem starken Christian Künast im Tor schaffte die Truppe von Hans Zach einen optimalen Start ins WM-Turnier. Das deutsche Team begann respektlos und die Schweizer hielten hart dagegen und sammelten im ersten Drittel insgesamt 16 Strafminuten. Es entwickelte sich so ein offenes Spiel ohne viele Großchancen, brenzlig wurde es zumeist bei Überzahlsituationen. Noch im ersten Drittel verletzte sich Mark MacKay nach einem fairen Check von Steinegger. Naja, einige Deutsche schienen das nicht ganz so gesehen zu haben. Wenigstens ein Schweizer-Highlight an diesem Nachmittag. NHL-Stürmer Marco Sturm schoss das erste Tor der WM. Nach 18.04 Minuten nutzte er DEN Riesenfehler von Salis und fälschte einen Querpass zum 1:0 in unser Tor ab. Im zweiten Drittel begann die Schweiz mit viel Druck. In der 35. Minute konnte der deutsche Torhüter nach einem Solo von Zeiter noch klären, in der 36. Minute war er jedoch chancenlos. Nach einer tollen Einzelaktion von Streit konnte er den Puck nur abprallen lassen und Reichert vollendete im Nachschuss. Na endlich.... Im letzten Drittel spielte zunächst nur noch die Schweiz und die deutsche Abwehr geriet phasenweise mächtig unter Druck. In der 58. Minute zeigte Mirko Lüdemann seine internationale Klasse. Nach einem Bully lief er durch die komplette Schweizer Abwehr und hatte auch das Glück das sein Schuss zum 2:1 in die Maschen abgefälscht wurde. 43 Sekunden später dann bereits die Entscheidung, Daniel Kreutzer scheiterte mit einem Break an Gerber, drückte den Abpraller aber dann doch noch zum 3:1 über die Linie. Mann muss es leider sagen, insgesamt ein nicht unverdienter deutscher Sieg. Auf Schweizer Seite wurde Streit zum besten Spieler gekürt. 2002 in Schweden kommt es dann zur Revanche.

Schweiz - Deutschland 1:3 (0:1, 1:0, 0:2) 

Kölnarena - 18 500 Zuschauer (ausverkauft) SR: Sindler (Tsch); Neuwirth (Ö), Popovic (Slk). Tore: 19. Sturm 1:0. 36. Reichert (Streit) 1:1. 58. (57:21) Lüdemann (Soccio) 2:1. 59. (58:04) Kreutzer 3:1. Strafen: Schweiz 7-mal 2 plus 10 Minuten (Sutter), Deutschland 7-mal 2 Minuten. Schweiz: Gerber; Bezina, Vauclair; Salis, Sutter; Keller, Streit; Seger, Steinegger; Demuth, Aeschlimann, Ziegler; Della Rossa, Zeiter, Jeannin; Reichert, Plüss, Conne; Jenni, Crameri, Riesen. Deutschland: Künast; Benda, Seidenberg; Mayr, Lüdemann; Goldmann, Renz; Molling, Smazal; Greilinger, McKay, Rumrich; Kathan, Soccio, Sturm; Goc, Hynes, Loth; Kreutzer, Abstreiter, Daffner. Bemerkung: 13. McKay mit Schlüsselbeinbruch ausgeschieden. Danach Goc Center im ersten, Benda Flügel im dritten Sturm.

30. April 2001: Hockey WM Vorrunde Schweiz - Weissrussland

In der Gruppe A stehen nach dem Sieg der Eisgenossen gegen Weißrussland mit Tschechien, Deutschland und der Schweiz die Teilnehmer der Zwischenrunde fest. 
Die Weißrussen wirkten vor allen Dingen im vorentscheidenden Anfangsdrittel undiszipliniert und handelten sich eine Menge Strafzeiten ein, die der nicht immer auf der Höhe befindliche Unparteiische aus Finnland aussprach. Bei den wichtigen Treffern zum 3:1 und 4:1 wirkte Andrej Mesin im Kasten der Weißrussen alles andere als ein Meisters seines Fachs. Als Andrijewski & Co. auf 4:2 durch eine Bilderbuchkombination verkürzten, schien noch einmal eine Wende möglich. Aber ein Gestochere der Swissboys sorgte für den alten Abstand. Bei den wenigen Möglichkeiten der Weißrussen zeigte Martin Gerber im Tor der Eidgenossen, dass er ein würdiger Ersatz für den verletzten Reto Pavoni ist. Fazit von Ralph Krueger: "Das Wichtigste an der ganzen Sache ist, dass die Schweiz und Deutschland in der nächsten Runde vertreten sind". So ist es, Stimmungsmässig war das ganze eher flau.

Schweiz - Weissrussland 5:2 (3:1, 2:1, 0:0)

Kölnarena. - 4512 Zuschauer. - SR Savolainen (Fi), Hämälainen/ Nansen (Fi/Ka). - Tore: 2. Julien Vauclair 1:0. 3. Wassili Pankow (Skabelka) 1:1. 15. Salis (Bezina/Ausschlüsse Jerkowitsch, Romanow) 2:1. 18. Della Rossa (Jeannin) 3:1. 27. Conne (Martin Plüss) 4:1. 33. Antonenko (Dimitri Pankow) 4:2. 38. Martin Plüss 5:2. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 6mal 2 Minuten gegen Weissrussland. Schweiz: Martin Gerber; Streit, Olivier Keller; Steinegger, Seger; Bezina, Julien Vauclair; Salis, Patrick Sutter; Reichert, Martin Plüss, Conne; Riesen, Crameri, Jenni; Demuth, Aeschlimann, Thomas Ziegler; Della Rossa, Zeiter, Jeannin. Weissrussland: Mezin; Kopat, Romanow; Salei, Chmyl; Jerkowitsch, Schurik; Stas, Mikultschik; Skabelka, Wassili Pankow, Andrijewski; Kowaljew, Kaljuschni, Starostenko; Antonenko, Galschenjuk, Dimitri Pankow; Koltsow, Waluj.
Bemerkungen: Schweiz ohne Weibel (Ersatz). - Pfostenschuss Dimitri Pankow (3.). - Powerplay: Schweiz 1/5; Weissrussland 0/7.

 

Die Resultate der anderen Spiele

28. April 2001: Hockey WM Vorrunde USA - Ukraine

Nach dem ersten Drittel stand es 3:0 und bereits nach 13 Minuten und 17 Sekunden musste Karpenko (Ukraine) seinen Kasten räumen. Das Spiel war flüssig aber nicht hochstehend. Eine solide Leistung der Amis reichte für den Sieg. In weiteren Spielverlauf gaben die Osteuropäer nie auf und konnten nach dem 3:5 sogar zwischenzeitlich auf den Ausgleich hoffen. Wilson sorgte schließlich für die Entscheidung und den Endstand. Bemerkenswert war der gekonnte verwandelte Penalty von Connolly. 

USA - Ukraine 6:3 (3:1, 2:0, 1:2)

Kölnarena. - 9037 Zuschauer. - Tore: 4. Hedican (Kraft) 1:0. 13. (12:29) Knuble (Weinrich) 2:0. 14. (13:17) Parrish (Legwand, Housley) 3:0. 18. Klimentjew 3:1. 35. Legwand (Ausschlüsse Salnikow, Gionta) 4:1. 40. Connolly 5:1 (Penalty). 41. Sliwtschenko 5:2. 44. Kasiantschuk (Klimentjew) 5:3. 53. Wilson (Tanabe) 6:3. - Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen die USA, 2-mal 2 Minuten gegen die Ukraine.

29. April 2001: Hockey WM Vorrunde Lettland - Schweden

Nach dem schnellen 2:0 des Favoriten sah es nach einer klaren Angelegenheit aus, doch die Letten spielten munter mit und begannen Ihrerseits Akzente zu setzen. Die Letten erfreuten sich der Sympathien der Mehrzahl der über 11.000 Fans (darunter ca. 5 - 6000 Letten). Diese sahen einen frechen Aussenseiter der nicht aufgeben wollte. Allerding hatte Irbe in diesem Spiel nicht seinen besten Tag. Nachdem Pantelejevs mit sehenswertem Alleingang und Fanduls in Überzahl den Ausgleich besorgten, wäre mehr drin gewesen, doch Johansson sorgte postwendend für die Führung der Schweden. Schweden blieb jederzeit kuul und nutzte seine Chancen konsequent. Eine sehr gute Partie spielte bei den Schweden Goalie Salo.

Lettland - Schweden 2:5 (1:2, 1:2, 0:1)

Kölnarena. - 11 216 Zuschauer. - SR: Mihalik (Slk); Blümel, Pouzar (Tsch). - Tore: 6. Mathias Johansson (Alfredsson) 0:1. 11. (10:20) Olsson (Zetterberg) 0:2. 11. (10:59) Pantelejew 1:2. 27. Fandul (Ignatjew; Ausschluss Rohlin) 2:2. 29. Andreas Johansson (Renberg, Jörgen Jönsson) 2:3. 39. Johnsson (Huselius; Ausschlüsse Scholtok; Renberg) 2:4. 50. Ottosson (Axelsson) 2:5. - Strafen: Lettland 4-mal 2 Minuten, Schweden 6-mal 2 plus 10 Minuten (Mathias Johansson).

29. April 2001: Hockey WM Vorrunde Deutschland - Tschechien

Hans Zach hatte vor der Weltmeisterschaft viel Spott geerntet. "Wir spielen gegen den Abstieg. Und es wäre sensationell, wenn wir ihn erreichen."  Doch jetzt ist diese Sensation fast geschafft. Der Aufsteiger aus Deutschland trotzte dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Tschechien ein 2:2  ab. 18500 Fans schrien ihr Team immer wieder nach vorne. Mit dieser Unterstützung im Rücken erkämpfte sich die deutsche Mannschaft den so wichtigen Punkt. Zunächst waren es die Tschechen, die das 1:0 erzielten. Aber nur 69 Sekunden später war es NHL-Legionär Marco Sturm, der den ansonsten starken Milan Hnilicka im Tor des Weltmeisters zum 1:1 düpierte. In der 27. Minute dann das 2-1 und die Halle war am kochen. Nach schöner Kombination von Tobias Abstreiter und Thomas Daffner zog Daniel Kreutzer ab und der Puck schlug unterhalb der Latte ins Tor ein. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels schlug ein Schlagschuss von Dvorak am kurzen Pfosten ein. Unglaublich diszipliniert und mit hartem Kampf brachten die DEB-Jungs das 2:2 über die Zeit und standen damit schon fast in der Zwischenrunde. 

Deutschland - Tschechien 2:2 (1:1, 1:1, 0:0)

Kölnarena. - 18 500 Zuschauer (ausverkauft). - SR: Wright (Ka); Neuwirth, Popovic (Ö/Slk). - Tore: 11. Ujcik (Spacek, Kubina; Ausschluss Goldmann) 0:1. 12. Sturm (Benda, Lüdemann; Ausschlüsse Dvorak, Rucinsky) 1:1. 27. Kreutzer (Abstreiter) 2:1. 39. Dvorak (Martin Prochazka) 2:2. - Strafen: Deutschland 5-mal 2, Tschechien 5-mal 2 plus 10 Minuten (Rucinsky).

30. April 2001: Hockey WM Vorrunde USA - Lettland

oder: USA gegen die Supertrööten

Die lettischen Eishockey-Fans boten ihren Cracks (und uns) vor insgesamt 7500 Zuschauern in Köln eine überwältigende Heimspielatmosphäre und waren der sechste Mann beim überraschenden, aber völlig verdienten 2:0  gegen die Amis. Von Anfang an entwickelte sich ein offenes Spiel zwischen den beiden Teams.   Noch in der letzten Minute des zweiten Drittels war auch Esche gegen Aleksandrs Semjonovs machtlos. Sergejs Zoltoks nutzte einen Fehler der Amerikaner in der neutralen Zone aus und ermöglichte Semjonovs und Gregorijs Pantelejevs eine 2:1-Situation, die Semjonovs aber selbst ausnutzte. Ein weiterer Fehler in der neutralen Zone war der Ausgangspunkt für den 2:0-Siegtreffer. Diesmal ergab sich Konter, bei dem Vyacheslav Fanduls auf Aleksandrs Kercs ablegte, der trocken zum 2:0 traf. Die Letten machten danach hinten dicht und hatten in Arturs Irbe einen unglaublichen Rückhalt. Phil Housley hatte in der 56. Minute noch die beste Chance im Powerplay zumindest den Anschlusstreffer zu erzielen. Aber dieser Krach der Letten-Fans... unglaublich ***Tröööööööööööööööööt***

USA - Lettland 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Kölnarena. - 7503 Zuschauer. - SR Wright (Ka), Blümel/Pouzar (Tsch). - Tore: 40. Semjonow (Scholtok) 0:1. 45. Kertsch (Fandul) 0:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die USA, 4mal 2 Minuten gegen Lettland. - Bemerkung: Lettland mit Irbe im Tor.

Gesamtübersicht WM 2001 in Deutschland

Ausverkaufte Hallen, volle Kassen und fantastische Fans. Die 65. Eishockey -Weltmeisterschaft hat das deutsche Eishockey wieder salonfähig gemacht.   "Die WM war eine große Show auf dem Eis in einer tollen Atmosphäre und mit deutschen Fans, die Weltklasse sind. Durch den Besuch von Wayne Gretzky und die Teilnahme von fast 100 NHL-Spielern ist das Turnier enorm aufgewertet worden," zog Präsident Rene Fasel vom Weltverband (IIHF) eine positive Bilanz.   Der Zuschaueransturm war gigantisch  Die über 400 000 Zuschauern bei den 56 Spielen in Köln, Hannover und Nürnberg übertrafen alle Erwartungen. Mit der enormen Publikumsresonanz setzte sich die fünfte WM auf deutschen Boden in der Zuschauer-Rangliste hinter den Titelkämpfen 1997 in Finnland (526000) auf den zweiten Platz.   Es verlief aber nicht alles Reibungslos und es war nicht alles Gold, was glänzte.  Die große Zugnummer war die deutsche Nationalmannschaft, die erst im Viertelfinale von Finnland gestoppt wurde.   

Schlusstabelle

1. Tschechien
2. Finnland
3. Schweden
4. USA
5. Kanada
6. Russland
7. Slowakei
8. Deutschland
9. Schweiz
10. Ukraine
11. Oesterreich
12. Italien
13. Lettland
14. Weissrussland (Absteiger)
15. Norwegen (Absteiger) 
16. Japan

Weltmeister

All-Star-Team

Mit Milan Hnilicka (Tor), Kapitän Robert Reichel (Mittelstürmer) und Martin
Rucinsky (Linksaußen) wurden drei Spieler des Weltmeisters als beste
WM-Akteure ausgezeichnet. Die Finnen Petteri Nummelin (rechter Verteidiger)
und Sami Kapanen(Rechtsaußen) sowie der Schwede Kim Johnsson (linker
Verteidiger) komplettieren das All-Star-Team.

Finnland stellt Topscorer und Torschützenkönig

Sieger der Scorer-Wertung wurde der Finne Juha Ylönen. Der NHL-Profi vom
Wayne-Gretzky-Club Phoenix Coyotes erzielte mit fünf Toren und neun Vorlagen
14 Punkte. Auf dem zweiten Platz folgt sein Teamkollege Petteri Nummelin mit
13 Punkten (1/12). Dritter wurde der frühere Frankfurter Robert Reichel mit
12 Punkten (5/7).

Erfolgreichster Torschütze war der Finne Sami Kapanen mit sieben Treffern
vor dem Tschechen Viktor Ujcik (6) sowie Sergej Zoltoks (Lettland), Brad
Isbister (Kanada), Robert Reichel und Juha Ylönen, die jeweils fünf Mal
erfolgreich waren. 

Das Schweizer Team

Trainer

bulletRalph Krueger, Nationaltrainer seit 1997

Torhüter

bullet26 Martin Gerber (Langnau), 27-jährig, 32 Länderspiele
bullet20 Reto Pavoni (Kloten), 33-jährig, 193 LS
bullet41 Lars Weibel (Davos), 27-jährig, 20 LS
bullet1  Marco Bührer (Chur), 21-jährig, 0 LS

Verteidigung
bullet13 Goran Bezina (Fribourg), 21-jährig, 16 LS
bullet22 Olivier Keller (Lugano), 30-jährig, 73 LS
bullet27 Edgar Salis (ZSC Lions), 30-jährig, 85 LS
bullet31 Mathias Seger (ZSC Lions), 23-jährig, 79 LS
bullet11 Martin Steinegger (Bern), 29-jährig, 126 LS
bullet7 Mark Streit (ZSC Lions), 23-jährig, 59 LS
bullet5 Patrick Sutter (Zug), 30-jährig, 129 LS
bullet3 Julien Vauclair (Lugano), 21-jährig, 52 LS

Sturm
bullet19 Jean-Jacques Aeschlimann (Lugano), 33-jährig, 77 LS
bullet4 Flavien Conne (Lugano), 21-jährig, 27 LS
bullet17 Gian-Marco Crameri (ZSC Lions), 29-jährig, 101 LS
bullet12 Patric Della Rossa (ZSC Lions), 25-jährig, 55 LS
bullet14 Alain Demuth (Ambri), 21-jährig, 28 LS
bullet35 Sandy Jeannin (Lugano), 25-jährig, 57 LS
bullet30 Marcel Jenni (Färjestad), 27-jährig, 127 LS
bullet28 Martin Plüss (Kloten), 24-jährig, 68 LS
bullet36 Marc Reichert (Bern), 21-jährig, 15 LS
bullet39 Michel Riesen (Edmonton/Hamilton), 22-jährig, 12 LS
bullet24 Michel Zeiter (ZSC Lions), 27-jährig, 111 LS
bullet38 Thomas Zieger (Tampa Bay/Detroit), 22-jährig, 18 LS

Die Schweizer Resultate

Vorrunde:

Schweiz - Deutschland 1-3

Schweiz - Weissrussland 5-2

Tschechien - Schweiz 3-1

Zwischenrunde:

Kanada - Schweiz 6-2

Russland - Schweiz 2-1

Schweiz - Italien

Total: 9. Rang

 

 

 

 

 

 

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